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Vorschau: SC YF Juventus

Am kommenden Sonntag steht für den FC Biel-Bienne 1896 das erste Heimspiel der Saison 2026/27 an. Gegner ist der Aufsteiger YF Juventus.

Die Zürcher dominierten in der vergangenen Saison ihre Gruppe weitgehend nach Belieben. Kurz vor dem Saisonende gerieten sie jedoch etwas ins Straucheln und unterlagen im Playoff-Hinspiel dem FC Langenthal zu Hause mit 1:2. Im Rückspiel setzten sie sich auswärts in gewohnter, souveräner Manier mit 4:1 durch. Toptorjäger Albion Avdijaj liess dabei sich als doppelter Torschütze feiern.

Damit kehrt YF Juventus nach der langersehnten Rückkehr in die Promotion League zurück. Die Mannschaft von Präsident Piero Bauert – einst vom Blick als «Mister YF Juventus» bezeichnet – war in der Saison 2022/23 abgestiegen und hat seither mit gezielten Verstärkungen den Wiederaufstieg vorangetrieben. Spieler wie Mychell Chagas, Samir Ramizi, Joel Kiassumbua, Granit Lekaj und Mergim Brahimi gehören zu den bekannten Namen, die den Aufstieg mitgestaltet haben. Dazu zählt auch Torgarant Albion Avdijaj, der früher bei Hoffenheim und Wolfsburg in der Bundesliga sein Glück suchte.

Der Start in die neue Saison verlief für die auf dem Zürcher Juchhof beheimatete Mannschaft allerdings holprig: Im ersten Heimspiel setzte es gegen die U21 des FC Luzern eine deutliche 0:3-Niederlage ab. Dabei liessen sich die Zürcher mehrmals gefährlich auskontern.

Für den FC Biel-Bienne 1896 bedeutet das Spiel die Rückkehr ins eigene Wohnzimmer. Die Mannschaft von Samir Chaibeddra nimmt das Selbstvertrauen aus dem schweren Auswärtsspiel gegen die U21 des FC Zürich mit und will die Fans mit einem weiteren Sieg belohnen. Die gute Atmosphäre innerhalb des Teams kann dabei ein entscheidender Faktor sein. Nach den Verletzungen von Asani und Essay in der vergangenen Woche ist deren Einsatz zumindest fraglich.

Mit einem weiteren Erfolg können wir uns an der Spitze etablieren und die gute Form weiter ausbauen. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Mannschaft nach vorne peitschen – und auf ein spannendes Spiel.


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Nach dem erfolgreichen Saisonstart und dem klaren Fokus auf die Meisterschaft steht nun der nächste grosse Höhepunkt vor der Tür: Die Mannschaft von Samir Chaibbedra empfängt in der 1. Runde des Schweizer Cups den Challenge-League-Vertreter und letztjährigen Vizemeister FC Aarau.

Bereits in der Saison 2024/25 hat der FC Biel-Bienne 1896 für Furore gesorgt und den Weg bis in den Cup-Final gefunden. Diese Erinnerungen sind noch frisch – und der Hunger nach einer neuen Cup-Geschichte ist gross. Die Mannschaft ist absolut entschlossen, auch in dieser Saison im Schweizer Cup für Aufsehen zu sorgen und den Einzug in die 2. Runde zu schaffen.

Dafür braucht es euch!

Zahlreiche und leidenschaftliche Zuschauer, die die Mannschaft nach vorne peitschen, die Stimmung im Stadion zum Kochen bringen und gemeinsam mit den Spielern für den nächsten Cup-Coup kämpfen. Macht das Stadion zu einem Hexenkessel und seid Teil eines hochattraktiven Fussballfests!

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Dieses Duell gegen den starken FC Aarau bietet zudem eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich als Matchball-Sponsor zu engagieren.

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Wir freuen uns auf euren Besuch, eure Stimmen und ein unvergessliches Cup-Wochenende in Biel!


FC Biel-Bienne 1896 startet mit Auswärtssieg in die neue Saison

Bei brütenden 35 Grad und auf dem perfekten Rasen des Heerenschürli eröffnete die Mannschaft von Trainer Chaibbedra die neue Meisterschaftssaison in der Promotion League mit einem verdienten 0:1-Auswärtssieg bei der U21 des FC Zürich. Das entscheidende Tor erzielte Neuzugang Pululu kurz vor dem Pausenpfiff nach einem traumhaften Zuspiel von Bouameur.

Die mitgereisten treuen Fans des FC Biel-Bienne erlebten in den Anfangsminuten einen dynamischen Auftritt der Heimmannschaft. Zürich presste hoch und ging in der 6. Minute vermeintlich in Führung – das Tor von Vidovic wurde jedoch zu Recht aberkannt, weil er den Ball bei der Schussabgabe zunächst an die Hand bekam. So erfolgsversprechend das Zürcher Pressing auf den ersten Blick wirkte, so lückenhaft war es, sobald Biel den Ball eroberte und Räume freispielte. In der 14. Minute erzwang Dzonlagic mit energischem Nachsetzen einen Ballverlust, leitete über Moulin zum Doppelpass mit Essay weiter und suchte erstmals gefährlich den Abschluss.
Die erste Viertelstunde war dem typischen Startspiel zuzuordnen: gegenseitiges Herantasten, Gewöhnung an den Rasen und der klare Wille, nicht in Rückstand zu geraten. In der 26. Minute bot sich Zürich eine Kontergelegenheit über rechts, doch Trivellin verpasste freistehend die Hereingabe – zuvor hatte die Abseitsfalle der Bieler nicht optimal zugeschnappt. Der sofortige Gegenangriff hätte beinahe gefruchtet: Torwart Coninx passte eine drucklose Spieleröffnung direkt vor die Füsse von Dzonlagic, dessen Schussversuch aber knapp über das Tor flog (27.).

Ehe sich die Spieler auf die Pause einstellen konnten, nutzte Biel die kurzfristig entstandene Unordnung in der Zürcher Abwehr. Innenverteidiger Kamoko hatte sich verletzt und fehlte in der Viererkette. Der wiedergenesene Bouameur fand mit einem genialen Pass die Lücke und legte dem Neuzugang Pululu den Ball so vor, dass dieser aus spitzem Winkel in Manier eines Routiniers zur 0:1-Führung einschieben konnte (45.). Mit diesem knappen Vorsprung ging Biel in die Kabine. Das Debüt eines anderen Mittelfeldspielers endete hingegen jäh: Essay, der sich bereits in der 33. Minute unglücklich am Fuss verletzt hatte, musste in der 41. Minute ausgewechselt werden. Für ihn kam Maurer, der sich nahtlos ins Spiel einfügte.

In der zweiten Halbzeit zollten beide Mannschaften der drückenden Hitze Tribut. Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Eine solche hätte Zürich in der 59. Minute beinahe zum Ausgleich genutzt, als ein Eckball ungenügend geklärt wurde und Stiel Biel-Torhüter Fohouo zu einer Glanzparade zwang. Danach flachte das Spielgeschehen zusehends ab. Zürich wurde nicht mehr wirklich zwingend, Biel hielt solide dagegen. Nennenswerte Aktionen gab es bis kurz vor Schluss kaum mehr – ausser dem lustvollen Solo von Rückkehrer De Oliveira, der in der 92. Minute einen langen Sprint über links mit dem Ball hinlegte und Coninx zu einer weiteren Rettungstat zwang.

Der Sieg geht in der Summe absolut in Ordnung. Die Defensive verrichtete ihre Arbeit sehr solide, offensiv setzte Biel gute Akzente und zeigte hoffnungsvolle Aktionen, die Lust auf mehr machen. Wichtig war vor allem der erfolgreiche Start und die Bestätigung der guten Resultate aus der Vorbereitungsphase.

Im nächsten Spiel empfängt der FC Biel-Bienne Aufsteiger YF Juventus in der Tissot Arena, ehe es eine Woche später zum Cupkracher gegen den FC Aarau aus der Challenge League geht.

Meisterschaft – Promotion League

FC Zürich U21 – FC Biel-Bienne 0:1 (0:1)
Heerenschürli, Zürich. – 320 Zuschauer. – SR: Smajli.

Tor: 0:1 Pululu (45.).

FC Zürich U21: Coninx – Rizzo (65. Beck), Kamoko (46. Sekulic), Kovacevic, Lichtenstein (80. Utz) – Stork – Stiel, Hodza (46. Frey), Fiorini – Trivellin, Vidovic (65. Lhakpa).

FC Biel-Bienne 1896: Fohouo – Samba, Kuzmanovic, Paviot, De Freitas – Bouameur (61. De Oliveira), Mäder – Moulin (61. Ssebunya), Essay (41. Maurer), Pululu (80. Maltet) – Dzonlagic (80. Beltran).

Bemerkungen: Biel ohne Benmeskine, Kadriu (beide 2. Mannschaft), Chihadeh, Gomis, Jakob, Ombala (alle nicht im Aufgebot), Tebib, Vasic (beide verletzt). Asani verletzte sich beim Einlaufen. Karten: 18. Rizzo (gelb, Foul), 72. Kovacevic (gelb, Foul), 74. Lichtenstein (gelb, taktisches Foul), 85. Maurer (gelb, taktisches Foul), 90+2. Maltet (gelb, Zeitspiel).


Vorschau: FC Zürich U21

Der FC Biel-Bienne 1896 tritt nach über zwei Monaten wieder in einem Ernstkampf an. Frisch sind die Erinnerungen an den 3:1-Erfolg im März dieses Jahres gegen denselben Gegner, bei dem sich Liga-Topskorer Omer Dzonlagic als Kapitän zweifach in die Torschützenliste eintrug.

Gegner am ersten Spieltag ist der FC Zürich U21. Trainer Burim Kukeli hat über 20 (!) Spieler aus der erfolgreichen U19-Meistermannschaft in die Promotion-League-Mannschaft hochgezogen. Mit Parfait Coulibaly (17) kehrt zudem ein vielversprechendes Talent nach Zürich zurück: Der Flügelspieler war in der Rückrunde an den FC Wil ausgeliehen und hatte zuvor bereits in der Super League debütiert. Die internen Aufstockungen und die gezielte Förderung eigener Nachwuchsspieler unterstreichen den Weg, den die Stadtzürcher verfolgen.

In der vergangenen Saison gelang es beiden Teams nicht, ihre Heimspiele zu gewinnen; im September 2025 konnten wir den Heimvorteil nicht nutzen – das Spiel vor über 600 Zuschauern endete mit 2:4.

Für das erste Spiel der neuen Saison kann Trainer Samir Chaibeddra praktisch auf das gesamte Kader zugreifen. Einzig Uros Vasic fällt weiterhin verletzt aus und steht nicht zur Verfügung. Die Stammelf ist – mit Ausnahme von Mobido Camara – unverändert geblieben. Die Mannschaft startet mit Selbstvertrauen und den gezielten Verstärkungen aus dieser Transferperiode in die neue Spielzeit. In den Testspielen zeigte sich bereits, dass die gute Form aus dem letzten halben Jahr fortgesetzt werden soll. Neben positiven Resultaten gegen höherklassige Vereine (0:0 gegen Yverdon, 1:1 gegen Kriens) wurde auch der prestigeträchtige Seelandcup gewonnen. Dabei gab es ein 2:2 gegen Breitenrain, einen überzeugenden 4:0-Sieg gegen den Nachbarn Besa Biel und im Finale einen klaren 2:0-Erfolg gegen Prishtina Bern. Hervorzuheben ist zudem das 2:2 im französischen Andrézieux-Bouthéon gegen den Ligue-2-Vertreter AS Saint-Étienne. Zwei Spieler aus unserer zweiten Mannschaft haben in der Vorbereitungsphase zudem regelmässige Einsätze erhalten – ganz im Sinne der Förderung junger und talentierter Spieler aus der Region.

Interessante Transfers
Acht Abgängen stehen elf Zugänge gegenüber. Der neue Sportchef Youness Id Mohamd gab letzte Woche zu Protokoll, dass die Transferaktivitäten damit abgeschlossen sind. Mit den getätigten Verpflichtungen sei er zufrieden: Man habe nach Verstärkungen gesucht und fehlende Spielerprofile verpflichtet. Mit Lion de Oliveira (23) kehrt ein Cupheld nach Biel zurück. Nach seinem Abstecher in die Challenge League zu Stade-Lausanne-Ouchy schloss er sich der Mannschaft erneut an und will angreifen.

Mit dem Anpfiff in Zürich beginnt auch das Duell um die Spitzenplätze. Der FC Schaffhausen hat seine Ambitionen für den Aufstieg öffentlich angemeldet. Der FC Biel-Bienne 1896 wird ein ernstzunehmender Widersacher sein, der mit Überzeugung und Glauben an die eigenen Fähigkeiten antreten wird. Der Verein steht für Leidenschaft und höchste Ansprüche. Die Mannschaft ist für den Saisonstart bereit und freut sich auf eine spannende und intensive Saison.

Zugänge:
Hamilton Beltran (US Colomiers, National 2, FRA / Mittelfeld), Saleh Chihadeh (FC Prishtina Bern, 1. Liga Classic / Angriff), Perceval Essay (FC Coffrane, 1. Liga Classic / Mittelfeld), Georges Gomis (SR Delémont, 1. Liga Classic / Abwehr), Alton Kadriu (FC Prishtina Bern, 1. Liga Classic / Abwehr), Marko Kuzmanovic (FC Bulle, Promotion League / Abwehr), Lion de Oliveira (Stade-Lausanne-Ouchy, Challenge League / Abwehr), Loïc Ombala (Vevey-Sports, Promotion League / Abwehr), Presley Pululu (FC Schötz, 1. Liga Classic / Angriff), Nico Stucki (SC Cham, Promotion League / Tor), Ilias Tebib (FC Prishtina Bern, 1. Liga Classic / Tor).

Abgänge:
Safet Alic (FC Bosna Neuchâtel, 2. Liga inter), Mobido Camara (Neuchâtel Xamax, Challenge League), Olivier Cassange (Tarbes Pyrénées, National 1, FRA), Djibrail Dib (unbekannt), Seydina Doumbia (FC Bulle, Promotion League), Felix Hornung (FC Prishtina Bern, 1. Liga Classic), Emmanuel Mast (FC Solothurn, 1. Liga Classic), Mihajlo Veselinovic (FK Atmosfera Mazeikiai, 1. Division, LTU).